Fuck Yeah Fortuna Düsseldorf

Professioneller Fußballclub.
Deutscher Meister 1933, DFB-Pokalsieger 1979 und 1980, Finalist Europapokal der Pokalsieger 1979

Gegründet am 5. Mai 1895 in Düsseldorf Flingern

Unser Tumblr ist noch im Aufbau. :)

Derzeitiges Hintergrundfoto: ALLE Rechte liegen bei Anke Hesse & Jan Ovelgönne (Ovelgönne GbR) / ESPRIT arena. Die Fotos sind urheberrechtlich geschützt.

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Nachbetrachtung zum Aufstiegsspiel

Nachfolgend möchte der Vorstand des Supporters Club Düsseldorf Stellung zur aktuellen Situation, den Geschehnissen rund um den Aufstieg der Fortuna in die Bundesliga und die darauf erfolgte mediale Diskussion über Sicherheit im Fußball beziehen. Wir haben es bewusst vermieden, uns schon in den hektischen Tagen nach der Relegation zu Wort zu melden. Zum einen mussten auch wir die chaotischen Umstände der Bundesliga-Rückkehr unserer Fortuna erst einmal verdauen und zum anderen lässt sich manches mit dem entsprechenden Abstand deutlich besser bewerten, als dies schon in den ersten Tagen nach dem Rückspiel gegen Hertha BSC Berlin der Fall gewesen wäre.

Sehr, sehr lesenswert und für alle aktiven Unterstützer der Fortuna ein Muss!

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Hertha wurde abgewiesen

lebeninduesseldorf:

Kein Wiederholungsspiel. Fortuna ist damit immer noch in der Bundesliga.

Hertha wird aber evtl. weitere Schritte unternehmen.

Infos dazu

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Ausssage von Schiedsrichter Wolfgang Stark:

Schiedsrichter Stark gibt gerade einen sehr detaillierten wie drastischen Bericht der Ereignisse ab. Sollten sich die Anschuldigungen bestätigen, dürften einer Reihe von Hertha-Profis lange Sperren bevorstehen.

Schwere Anschuldigungen von Stark: “Der Spieler Lewan Kobiaschwili hat mit ausgestreckter Faust in meine Richtung geschlagen. Ich habe mich weggeduckt, bin dann am Hinterkopf getroffen worden. Einzig das Treppengeländer verhinderte einen Sturz, und das wären fünf bis sechs Meter gewesen.”

Von Christian Lell sei er zudem “aufs Schärfste attackiert und am Arm gepackt worden”, sagte Stark. “Die Beleidigung, die dabei gefallen ist, war: Du feiges Schwein!” Auf dem Weg zur Schiedsrichterkabine seien die Unparteiischen dann von weiteren Spielern von Hertha BSC abgefangen worden. Andre Mijatovic habe ihn als “Wichser” bezeichnet.

Die Berliner hätten “die Kabine stürmen” wollen. “Wir mussten die Türen immer wieder zudrücken. Ich konnte Mijatovic und Kraft (Torhüter Thomas Kraft, d. Red.) erkennen. Dabei fielen weitere Beleidigungen: ’Stark, Du Arschloch!’”, sagte der 42 Jahre alte Fifa-Schiedsrichter.

Stark sagt weiter: “So bin ich noch nicht behandelt worden. Ich hatte Angst nach dem Spiel und ich war den Tränen nahe. So was habe ich in meiner Schiedsrichter-Laufbahn noch nicht erlebt.”

Klingt eindeutig nach Todesangst und Panik, als Deeskelationsmaßnahme auf den Platz gezwungen zu werden…

Der Vierte Offizielle bestätigt die Aussagen von Schiedsrichter Stark. Der hat innerhalb einer intensiven halben Stunde vorhin die komplette Hertha-Argumentation ausgehebelt. Im Kern wiederlegte er die Aussage von Manager Preetz, Hertha sei “Teil einer Deeskalationsmaßnahme” gewesen. Stark: “Preetz fragte: Können Sie die Sicherheit der Spieler garantieren? Ich sagte: Das kann ich nicht, das kann kein Schiedsrichter. Das kann nur die Polizei, und die hat grünes Licht gegeben. Darauf sagte Herr Preetz, man wolle beratschlagen, ob sie das Spiel fortsetzen. Ich habe Preetz und Herrn Meier informiert, dass die noch zu spielende Spielzeit eine Minute und 30 Sekunden beträgt. Im Beisein meiner beiden Assistenten haben wir beide Spielführer darüber informiert, es sind noch 1.30 zu spielen”. Und weiter: “Ich wurde von niemanden unter Druck gesetzt, ich musste das Spiel fortsetzen. Wir haben über die Leitstelle der Polizei gesagt, was zu tun ist, welche Bestätigung wir brauchen. Es ist niemand gekommen, um zu sagen: Sie müssen das Spiel fortsetzen.”

Quelle: Liveticker von WELT ONLINE

Dazu kann auch weiterhin nur gesagt werden: die größte Schande für den deutschen Fußball ging von niemand anderem als Hertha BSC Berlin aus - vor allem von den Spielern, aber auch von Fans und der Vereinsleitung, die sich einmalig miserabel verhalten hat und verhält.

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Zur Verhandlung des Relegationsspiels Hertha - Fortuna

Hertha tritt heute zur Verhandlung in Frankfurt mit einer ziemlich großen Delegation an… Schickhardt, Gegenbauer, Mijatovic, Janker, Niemeyer, Tom Herrich (Mitglied der Geschäftsleitung) sowie Co Ante Covic und Pressedirektor Peter Bohmbach.

Düsseldorf schickt drei Personen zur Verhandlung. Anwalt Horst Kletke, Vorstandsmitglied Paul Jäger und Pressesprecher Kai Niemann.

Quelle: https://twitter.com/#!/SkySportNewsHD

Die Verhandlungen beginnen um 15h30. Mit einer endgültigen Entscheidung ist heute aber nicht zwingend zu rechnen. In jedem Fall wird der Verlierer Einspruch einlegen und damit vor die DFL getragen.

Wer die Verhandlungen verfolgen will, findet hier einen Liveticker.

Permalink yosimafiosi:

Heute um 15.30 ist die Entscheidung. Wiederholung oder bleibt es so? Außerdem droht eine Geldstrafe für beide Vereine… Ich bin für Wiederholung. Denn das ist einfach Unfuckingfassbar was sich dort Fans von beiden Seiten geleistet haben. Nur die Fortuna hat angefangen. Sie haben in unsern Stadion gezündet!

Ist es wirklich nötig, immer wieder zu betonen, dass Pyro in die Hand gehört und nicht aufs Spielfeld? Das Pyrozündeln im Olympiastadion wird sicherlich auch noch eine Geldstrafe nach sich ziehen, aber: niemand wurde verletzt und niemand war in unmittelbarer Gefahr. Das sah bei der Aktion der Hertha-Fans doch ganz anders aus, sie haben Leuchtfeuerraketen, Böller und Bengalos auf das Spielfeld und gezielt auf Polizisten, Ordner und ihre eigenen Spieler geworfen.
Außerdem ist bitte auch die Absicht der Fans zu unterscheiden: Das Pyrofeuerwerk ging nach dem 2:1 los; die Fortuna-Ultras nutzen Pyro als Ausdruck ihrer Freude. Auf die Ansage des Stadionsprechers, das Spiel würde sofort unterbrochen werden, sobald noch ein einziger Pyro gezündet werde, haben die Fortunen ihre Pyros gelöscht und keine weiteren mehr gezündet. Die Hertha-Fans dagegen haben weiterhin ihre Bengalos aufs Spielfeld geworfen - was sonst als eine klare Provokokation des Spielabbruchs sollte das gewesen sein? Bis die Brandsätze dieser Fans gelöscht waren, dauerte es 7 Minuten, die der Schiedsrichter schon zu Gunsten der Hertha nicht als vergeudete, sondern als verlorene Zeit wertete und nachspielen lassen wollte.
Der verfrühte Platzsturm lief friedlich ab und nach nur 2 1/2 Minuten war das Spielfeld bereits geleert, die restliche Unterbrechungszeit ging darauf zurück, dass die Fortunafans auf die Tribünen zurückkletterten und die Hertha lieber einen Anwalt kontaktierte und sich erst durch den vierten Offiziellen aus den Kabinen bewegen ließen; mit dem einfachen Grund - wäre der Wiederanpfiff aufgrund der Spielverweigerung der Hertha nicht möglich gewesen, wäre das Spiel 3:0 für die Fortuna gewertet worden und der Aufstieg sofort klar. Dadurch, dass sich die Herthaner also den juristischen Trumpf des Einspruchs bewahrt haben, versuchen sie jetzt, den Abstieg mit komplett unsportlichen Mitteln zu verhindern.
Dazu kommen Informationen wie die, dass Schiedsrichter Stark Anzeige wegen Körperverletzung gegen Hertha-Spieler erstattet hat, da diese ihn geschlagen und beleidigt haben sollen, dagegen aber das Verhalten ihrer Fans als “erstklassig” bezeichnen und “Todesangst” vor jubelnden Kindern und Fans ausstehen mussten, während sie auf Fotos und Videos alles Andere als verängstigt Fans und den Schiedsrichter anschreien, noch ewig im Eingang zu den Katakomben herumlungern und sich dann erst auf Aufruf des Hertha-Managers Preetz in die Kabine zurückziehen.
Außerdem wird das Hinspiel unabhängig vom Rückspiel gewertet, solche Sätze wie “die Fortunen haben aber angefangen!” sind doch wirklich nur kindisch und erfüllen ein Klischee, das Berlin schon lange von sich erstellt hat - nur die Schuld bei Anderen suchen, vor Verantwortung zurückschrecken und bloß keinen Rückschlag akzeptieren.
Sollte der DFB sich für eine Wiederholung des Spiels entscheiden, dann könnte es zu dem zuvor so viel zitierten “befürchteten Blutbad” kommen; es wäre außerdem die Belohnung eines sich unsportlich verhaltenden Vereins mit rücksichtslosen Fans, die Verletzungen ohnehin in Kauf nehmen.
Die Hertha hatte 35 Spiele und 90 +5 Minuten Zeit, um den Klassenerhalt zu sichern, scheiterte jedoch. Der Protest und das mediale Aufbauschen zeugen nur von einem: schlechten Verlierern.
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Hertha legt offiziell Protest ein

lebeninduesseldorf:

Es ist amtlich: Hertha meckert und jammert jetzt ganz offiziel vor dem Sportgericht des DFB

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“Mega-Skandal, wo eigentlich?”

Dem meiner Meinung nach bestgeschriebenen Artikel zum ganzen Thema möchte ich euch nicht vorenthalten…

Quelle: http://www.nordbayern.de/sport/kommentar-mega-skandal-wo-eigentlich-1.2080133

“Irre Fan-Ausschreitungen”, “Fußball-Schande”, “Mega-Skandal” - wenn man am Mittwochmorgen die Schlagzeilen zum Relegations-Rückspiel zwischen Düsseldorf und Berlin durchforstet, könnte man leicht den Eindruck gewinnen, im Stadion hätten bürgerkriegsähnliche Zustände geherrscht - außer man hat das Spiel selbst gesehen.

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